konventionelle Moral

Die konventionelle Moral in der Theorie der Moralentwicklung von Kohlberg ist jenes Stadium, bei dem sich ein Kind bei seinem Urteil an gesellschaftlichen Konventionen orientiert. Das Denken ist an sozialen Beziehungen orientiert und das Kind ist zunehmend in der Lage eine Gruppenperspektive einzunehmen. Im konventionellen Stadium beginnt das Kind bzw. der Jugendliche zu verstehen, dass es das Mitglied einer Gruppe ist, wobei die Unterstützung der Erwartungen der Familie oder Gruppe als wertvoll verstanden wird. In diesem Stadium kann sich das Kind in andere hineinversetzen und nimmt deren Interessen und Erwartungen wahr. Soziale Anerkennung und Wertschätzung treten allmählich in den Vordergrund, wobei Folgen, die über persönliche Konsequenzen hinausgehen,  ebenfalls in Betracht gezogen werden.

Siehe dazu im Detail Das Modell der Moralentwicklung nach Lawrence Kohlberg.




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