Ovsiankina-Effekt

Der Ovsiankina-Effekt beschreibt die Tendenz von Menschen, eine unterbrochene Handlung wieder aufzunehmen, wenn das Handlungsziel vorher noch nicht erreicht wurde. Erklären lässt sich diese Tendenz im Rahmen von Lewins Feldtheorie und der Deutung der unterbrochenen Handlung als Zustand eines gespannten Systems (siehe dazu Zeigarnik-Effekt). Eine unterbrochene Aufgabe auch ohne Anreizwert löst offenbar ein Quasi-Bedürfnis aus, die Aufgabe wieder aufzunehmen. Benannt nach der russischen Psychologin Maria Rickers-Ovsiankina.




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