instrumentelle Konditionierung

Die instrumentelle Konditionierung wird auch als operante Konditionierung bezeichnet, wobei bei dieser Form des Lernens  Reaktionen mit Bekräftigungen in Verbindung gebracht werden. Verhalten wird also belohnt und kann damit bei mehrmaliger Verstärkung dauerhaft aufrechterhalten werden. Instrumentelles Lernen, auch Lernen am Erfolg, Lernen durch Versuch und Irrtum oder Versuch-Irrtums-Lernen, beschreibt also einen Lernvorgang, bei dem die Auswirkungen bzw. Konsequenzen eines gezeigten Verhaltens über die zukünftige Auftrittswahrscheinlichkeit dieses Verhaltens entscheiden. Das Verhalten ist also ein Mittel bzw. Instrument, das eine bestimmte Konsequenz hervorruft. Außer von Verhalten und Konsequenz hängt das instrumentelle Lernen aber auch von der Motivation und der jeweiligen Situation ab. Je nach Konsequenz werden verschiedene Formen des instrumentellen Lernens unterschieden: positive Konsequenz bzw. Belohnung und negative Verstärkung, die zum Aufbau eines Verhaltens führen, sowie Bestrafung und Extinktion, die zum Abbau des Verhaltens führen.

Siehe dazu im Detail das Arbeitblatt Operante und instrumentelle Konditionierung.



Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017