Oberflächendyslexie

Als Oberflächendyslexie bezeichnet man eine neuropsychologische Störung der Lesefähigkeit, bei der das Ganz-Wort-Lesen beeinträchtigt ist, d.h., die Betroffenen sind nicht in der Lage, ein Wort visuell zu erkennen und da­raufhin auszusprechen, sie können jedoch Wörter lautierend lesen. Daher sind die von Oberflächendyslexie Betroffenen häufig nicht in der Lage, irregulär ausgesprochene Worte richtig auszusprechen. Die Oberflächendyslexie wird häufig durch Läsionen im linken Schläfenlappen aus­gelöst.




Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017