Dunkel­adaptation

Die Dunkel­adaptation bezeichnet die Anpassung der Sensitivität des ­Auges, wenn die Helligkeit der Umgebung abnimmt. Sie findet in zwei Phasen statt, wobei die erste durch die Zapfen bestimmt wird, die sich schneller, aber nicht so stark anpassen wie die Stäbchen. Kurz nachdem die Zapfen ihre Maximalanpassung erreicht haben, beginnt, nach dem rod-cone-break, die zweite Phase, die von den Stäbchen dominiert wird. ­Diese sind wesentlich empfindlicher und erreichen nach rund 20–30 Min. ihre maximale Anpassungs­rate. Grund für die Dunkeladaptation ist die Pigment­regeneration, also die Wiederherstellung des Sehpigments Rhodopsin aus Retinaldehyd und ­Opsin durch Enzyme aus dem Pigmentepithelium. Dieser Prozess vollzieht sich in Zapfen schneller als in Stäbchen.

Quelle
http://www.biologische-psychologie.de/entries/841 (12-03-12)





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