Hypnopädie

Hypnopädie ist die Vermittlung von Lernstoffen an eine in hypnotisiertem Zustand befindliche Person. Diese 1936 von A.M. Swajdostsch begründete Hypnopädie geht von einer Wächterpunkttheorie aus, nach der es möglich sein soll, die Aufnahmefähigkeit von Gehirnzellen durch Übung gegenüber spezifischen akustischen Reizen zu verbessern. Mit der Hypnopädie ist es nicht möglich, logische Zusammenhänge zu lernen, vielmehr dient sie vor allem dazu, Texte, Vokabeln oder Schemata sich einzuprägen. Hypnopädie ist durchaus geeignet, einen gesamten Lernprozess zu unterstützen oder jemanden schnell in ein neues System oder  Programm einzuführen. Auch für das Erlernen von Fremdsprachen kann die Hypnopädie beim Einprägen von Vokabeln gute Dienste leisten, doch müssen Wach- und Schlaflernenphasen kontrolliert aufeinander abgestimmt werden. Am ehesten gelingt das Einprägen, wenn im EEG Alpharhythmen vorliegen, die einem entspannten Wachzustand entsprechen.

Die Praktik der Hypnopädie ist jedoch unter Wissenschaftlern umstritten, insbesondere deshalb, weil Hypnopädie zur Beeinflussung von Menschen verwendet werden kann.

Siehe auch Suggestopädie





Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017