Binge-Eating-Syndrom
Menschen mit einem Binge-Eating-Syndrom leiden unter regelmäßigen Essattacken und konsumieren unabhängig von ihrem Hungergefühl in kurzer Zeit große Mengen an Nahrungsmitteln. Jeder dieser Essattacken folgen Gefühle von Schuldgefühlen und Selbstekel, denn von der Sucht Betroffene fühlen sich meist noch kontrollloser als Menschen mit Bulimie, die zwar ebenfalls wenig Kontrolle über ihr Essverhalten haben, aber durch ihre Essanfälle wenigstens nicht zuzunehmen. Auslöser für dasBinge-Eating-Syndrom sind meist seelische Konflikte, wobei ein Teufelskreis aus der Erfahrung des Kontrollverlustes und der damit einhergehenden Gewichtszunahme entsteht.
Es handele sich um eine psychische Erkrankung, bei der Diäten in keinem Fall hilfreich sind, sondern eine Verhaltenstherapie erfordern, bei der alternative Strategien der Selbstregulation erarbeitet werden können. Dabei lernen die KlientInnen, ihre negativen Gefühle zu bewältige, ohne gleich auf Nahrungsmittel zur Frustrationsbewältigung zurückgreifen zu müssen. Ziel der Verhaltenstherapie ist es letztlich, ein vom Körper unabhängiges positives Selbstwertgefühl aufzubauen und den Körper als Ganzes anzunehmen.
Siehe dazu auch
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SUCHT/BingeEatingDisorder.shtml
http://psychologie.stangl.eu/praesentation/essstoerungen.shtml
