Aktivierungszirkel

Heckhausen analysierte das Neugier- und Explorationsverhalten von Kindern vor dem Hintergrund intrinsischer Motivation und entwickelte einen Aktivierungszirkel, der in einen Kontext mit Handlungscharakter als eine undifferenzierten Zielstruktur mit unmittelbare Zeitperspektive, Zweckfreiheit und Quasirealität eingebettet ist. Heckhausen beschreibt das kindliche Spiel im Zusammenhang mit der intrinsischen Motivation als einen Aktivierungszirkel, in dem ein sich immer wiederholendes Verhältnis zwischen Spannung und Lösung ergibt, denn ein Spieler versucht im Spiel Spannungen zu erzeugen, aufrechtzuerhalten und aufzulösen, woraus sich eine Spannungskurve ergibt und eine Wiederholung der spannungsreichen Elemente als lustvoll empfunden wird. Eines der ganz elementaren Spiele für Kinder ist etwa das Versteckspiel. Schon bei eineinhalb bis zweijährigen Kindern ist bei einer Suche logisches Denken erkennbar, mit drei Jahren können bereits Suchstrategien angewendet werden, etwa wie man Verstecktes mit Hilfe von Markierungen wiederfindet, bei Vierjährigen wird das Versteckspiel vollkommen umgesetzt, denn in diesem Alter können sie sich auch an länger zurückliegende Ereignisse erinnern, was bei der Suche sehr hilfreich sein kann.





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