Neobehaviorismus

Der Neo-Behaviorismus ist eine Form des Behaviorismus, die die Verhaltenstheorien für möglich erachtet, jedoch nicht nur objektiv beobachtbare Variablen und ihren direkten Zusammenhang berücksichtigt. Sind keine beobachtbaren Beziehungen zwischen den Variablen erkennbar, können hypothetische Konstrukte zur Erklärung des Zusammenhanges herangezogen werden.

Durch den Kognitivismus begründet entwickelte sich in der wissenschaftlichen Psychologie der Neo-Behaviorismus als Verbindung von Behaviorismus und Kognitivismus, wobei im Neo-Behaviorismus im Gegensatz zum traditionellen Behaviorismus einige nicht beobachtbare Verhaltensweisen wie z.B. Denken, Emotionen oder Vorstellungen mit einbezogen werden, die in dieser Forschungsrichtung als unwissenschaftlich abgelehnt worden waren. Allerdings müssen diese nicht beobachtbaren Verhaltensweisen äußere Reaktionen hervorrufen, die ihrerseits aber beobachtbar bzw. über subjektives Erleben erfassbar sind. Dabei werden neben Denkprozessen etwa auch physiologische Substrate und Verhaltensmodelle  als legitime Untersuchungsgegenstände der Psychologie akzeptiert. Sind etwa keine beobachtbaren Beziehungen zwischen Variablen erkennbar, können hypothetische Konstrukte zur Erklärung eines Zusammenhanges herangezogen werden.



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