Logorrhoe

Als Logorrhoe bezeichnet man das zwanghafte Bedürfnis von Menschen, sich übermäßig und pausenlos mitteilen zu müssen, also einen ausufernden Redefluss oder Sprechdurchfall, der pathologisch sein kann. Logorrhoe kann bei manchen psychischen Erkrankungen, allerdings auch bei übermäßigem Genuss von Alkohol, Koffein oder anderen Drogen auftreten. Man unterscheidet inkohärente und kohärente Logorrhoe, wobei bei der inkohärenten Form dem Redefluss nicht mehr zu folgen ist. Logorrhoe kann in Verbindung mit neurologischen und psychischen Erkrankungen wie einer Psychose oder bipolaren Störung auftreten, aber auch als Begleiterscheinung von Drogenkonsum. Dieser übermäßige und schwierig zu unterbrechender Rededrang tritt häufig auch bei Funktionsstörungen des Frontalhirns auf.

 





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