Teamsupervision

„Die Teamsupervision soll in erster Linie dazu dienen, die Arbeit effektiver zu gestalten und die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen. Konflikte oder Störungen in der Zusammenarbeit im Team gehören zum Arbeitsalltag und sind, lassen sie sich konstruktiv lösen, auch nutzbringend. Persistente Interaktionsprobleme schaden jedoch der Arbeitszufriedenheit und letztendlich dem Klienten oder Patienten, da die eigentliche Aufgabe des Teams immer mehr in den Hintergrund rückt“ (Sierich, o.J.).

Die Teamsupervision kann als teamorientierte Beratung verstanden werden. Gemeinsames Lernen, Einsatz der Fähigkeiten und Stärken jedes einzelnen Teammitgliedes, gemeinsame Lösungssuche und die Gestaltung eines guten Arbeitsklimas, zählen zu den Zielen der Teamsupervision (vgl. Halpern, o.J.).

„Team-Supervision meint dagegen genauer: Team-Entwicklung, d.h. eine Untersuchung und Veränderung der Kooperation und damit zusammenhängender Teamstrukturen“ (Pühl, 2000, S. 123).

Die Teamsupervision orientiert sich an Personen, Gruppen; Problemen und Kompetenzen. Sie ist auf die gesamte Gruppe sowie den Einzelnen, auf Störungen, Belastungen, Mängel, Ressourcen und Potential gerichtet (vgl. Petzold, 2007, S. 243).

Siehe auch Supervision.

Literatur

Halpern, D. (o.J.). Teamsupervision und Coaching.
Online im internet: WWW: http://www.halpern.at/teamsupervision.htm (11-11-10).

Petzold, H. (2007). Integrative Supervision, Meta-Consulting, Organisationsentwicklung. Ein Handbuch für Modelle und Methoden reflexiver Praxis. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Pühl, H. (2000). Supervision und Organisationsentwicklung. Opladen: Leske und Budrich.

Sierich, S. (o.J.). Supervision – Teamsupervision. Online im internet: WWW: http://www.psychsierich.eu/teamsupervision.htm (11-11-10).



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