Paraphilien

Paraphilien umfassen unter anderem eine Gruppe psychischer Störungen, die sich als ausgeprägte und wiederkehrende, von der empirischen „Norm“ abweichende, sexuell erregende Phantasien, dranghafte sexuelle Bedürfnisse oder Verhaltensweisen äußern, und sich auf unbelebte Objekte beziehen. Auswahl:

Autonepiophilie (Diaperism): Erregung durch das Tragen von Windeln
Choreophilie: die Neigung, sich durch Tanzen sexuell stimulieren zu lassen
Dämonophilie: sexuelle Bevorzugung von Geistern
Doraphilie: besondere Erregung durch das Berühren von Fellen
Erotophonie: Erregung und Befriedigung durch Telefonsex mit Unbekannten
Exkrementophilie: sexuelle Bevorzugung von Ausscheidungen
Hierophilie: sexuelle Erregung durch religiöse Objekte
Kleptophilie: sexuelles Lustempfinden durch Stehlen
Kynophilie: erotische Hinziehung eines Menschen zu Hunden
Mysophilie: sexuelle Erregung durch das Empfinden unangenehmer Gerüche oder Geschmäcker
Narratophilie: Fixierung auf beziehungsweise ausschließliche Erregung durch Gespräche mit sexuellem Inhalt
Objektophilie: die erotische Liebe zu einem Objekt, z.B. Hochhaus oder Fähre
Pictophilie: sexuelle Lust an Gemälden
Plushophilie: sexuelle Erregung durch Stoff- oder Plüschtiere, darunter die Arktophilie (Liebe zu Teddybären)
Salirophilie: die Lust, den Partner mit breiigen, schleimigen oder schlammigen Substanzen zu besudeln
Urophilie: sexuelle Erregung durch Urin
Vampirismus: sexuelle Erregung durch Beißen und Blutsagen
Xenophilie: zwanghafte Suche nach sexuellen Erlebnissen mit Fremden
Zoophilie: sexuelle Erregung durch die Nähe von Tieren

Quellen: http://www.sueddeutsche.de/ (09-12-12)
http://de.wikipedia.org/wiki/Paraphilie (09-08-09)





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