Eustress

Als Eustress (griech.: eu = gut) bezeichnet man nach Selye (1976) belastende Reize, die als angenehm empfunden werden (= positiver Stress), z. B. Herausforderung bei einem Spiel oder bei einer riskanten Unternehmung wie Bungiejumping oder Fallschirmspringen. Besitzt man die Fähigkeiten und Fertigkeiten, den stressenden  Anforderungen gerecht zu werden sowie die Möglichkeit, die freiwerdenden körperlichen Energien auch auszuleben, hat man es mit positivem Stress zu tun. Dann kann Stress sogar das Selbstvertrauen und Wohlbefinden steigern, was in Fitness oder Vitalität resultiert.

In Abweichung von Selye, der noch zwischen positivem Eustress und negativem Distress unterschied, betrachtet man heute Stress meist als negativen, unangenehm empfundenen Spannungszustand, dessen Folgen allerdings positiver Art sein können, etwa die Erhöhung der Handlungskompetenz bei Bewältigung der Stresssituation oder Erweiterung der Frustrationstoleranz eines Individuums.





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