Halluzinogene

Kurzdefinition: Halluzinogene sind Stoffe, die eine bewusstseinserweiternde Wirkung haben können, die durch die nach der Einnahme von Halluzinogenen hervorgerufene Reizüberflutung zustande kommt.

Halluzinogene sind psychedelische, d.h., bewusstseinserweiternde chemische Substanzen wie LSD, die Wahrnehmungen verzerren und sensorische Bilder ohne sensorischen Input erzeugen. Die Wirkung von Halluzinogenen besteht in erster Linie in unwirklichen Erscheinungen, Halluzinationen optischer, akustischer oder taktiler Natur, in einer gewissen körperlichen Leichtigkeit und in verstärkten Sinneswahrnehmungen. Negative äußere Einflüsse oder auch Unwohlsein bei der Einnahme lösen häufiger als bei Cannabis negative Akutwirkungen aus, etwa der Horrortrip, der im wesentlichen durch Angst, Angstzustände, Panikattacken und angstbesetzte Bilder bestimmt ist. Ebenfalls häufiger als bei Cannabis können Echo-Effekte noch nach Tagen (flash-backs) oder psychotische Zustandsbilder als Langzeitfolgen eintreten. Halluzinogene werden üblicherweise geschluckt und erscheinen als Trips (LSD, zeitweilig auch DOM, STP oder sogenannte Designer-Drogen, die speziell für den illegalen Konsum kreiert werden) auf dem Markt in Form von Tabletten, getränktem Löschpapier oder Zuckerstückchen. Ebenfalls in diese Kategorie gehören die in Europa selteneren mittelamerikanischen Stoffe Meskalin und Psylocibin, aber auch heimische Pilze.

Siehe dazu das Arbeitsblatt Halluzinogene.



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