systemische Familientherapie

Die Systemischen Familientherapie ist eine Form der Psychotherapie, die Gesundheit und Krankheit eines Menschen sowie persönliche Lebensqualität im Zusammenhang mit seinen relevanten Beziehungen und Lebenskonzepten betrachtet. Interventionen setzen sowohl am Selbstbild wie am Beziehungsfeld einer Person an. Systemische TherapeutInnen versuchen mittels einer konsequenten ressourcen- und lösungsorientierten Haltung und Methodik, Einschränkungen und Störungen der Lebensentfaltung wie beispielsweise psychosomatische Symptome, Verhaltensauffälligkeiten, destruktive Interaktionsmuster u. ä. aufzulösen. Virginia Satir entwickelte dabei ihren eigenen Stil in der Arbeit mit Familien und Gruppen, da sie davon ausging, dass der Körper oder das Selbst alles was geschieht von Anfang an speichert und dass der Körper entscheidet, welche dieser Erfahrungen im Bewusstsein bleiben und welche im Unbewußten aufgehoben werden. Satir sah als Ziel ihrer therapeutischen Arbeit, über Empfindungen des Körpers unbewusste Informationen über die Geschichte von Personen und Familien wieder zugänglich zu machen, sodass der Mensch Klarheit gewinnen und für ein neues Lernen frei werden kann. Virginia Satir setzte Kommunikationsformen in Familien in Körperhaltungen um und ließ die einzelnen Mitglieder des Systems sprachlos, also ausschließlich über ihren Körper interagieren.

Siehe dazu Die Systemischen Familientherapie




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