Psychohygiene

Psychohygiene als Wissenschaft von der Erhaltung der seelischen Gesundheit beschäftigt sich mit Lebensumständen, die sich begünstigend oder schädigend auf psychische und psychosomatische Erkrankungen auswirken können.

Ziel ist die Frühentdeckung psychischer Gesundheitsschäden, die Aufklärung und Prävention. Die Psychohygiene als ein Teilbereich der Hygiene und Gesundheitsvorsorge beeinflusst alle Aktivitäten des täglichen Lebens, sowohl die physiologischen, als auch die psychologischen und geistigen (vgl. Köck & Ott, 1997, S. 570; Möllenhoff, 1995, S. 127).

Ziel der Psychohygiene ist es, im Rahmen der Gesundheitsvorsorge und gesunden Lebensführung, psychische Belastungen zu reduzieren bzw. nach Möglichkeit auszuschalten. Belastungen lassen sich in Leistungsdruck, beruflicher Beanspruchung, starken Emotionen, Aufregung, Spannung und Angst differenzieren, wobei diese Auswirkungen auf die psychische, physische und soziale Integrität des Menschen haben und als Stressfaktoren bezeichnet werden.

Literatur
Köck, P. & Ott, H. (1997). Wörterbuch für Erziehung und Unterricht. Donauwörth: Auer.
Möllenhoff, H. (1995). Einführung in die Sozialhygiene (S. 127-146). . In H. Möllenhoff (Hrsg.), Hygiene für Pflegeberufe. München: Urban & Schwarzenberg.



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