Amphetamine

Amphetamine (amphetamines) sind chemische Substanzen, die die neuronale Aktivität stimulieren und zu einer Beschleunigung der Körperfunktionen führen, wobei der Energiepegel ansteigt und sich die Stimmung verbessert.

So gehört etwa Ritalin zur Gruppe der Amphetamine, ist anregend und produziert pharmakologische Effekte, die denen von Kokain und anderen Amphetaminen ähnlich sind. Methylphenidat wird auch für die Behandlung der Narkolepsie (eine Schlaf-Wach-Störung mit Symptomen wie Tagesschläfrigkeit, Kataplexie, fraktioniertem Nachtschlaf, auch übersetzt als „unerholsamer Schlaf“) eingesetzt. Das größte Einsatzgebiet ist allerdings ADHS. Die häufigste Nebenwirkung von Ritalin ist ein Appetitmangel, sodass die meist ohnehin schlanken ADHS-Kinder zusätzlich an Gewicht verlieren. Weitere Nebenwirkungen sind Nervosität und Schlafstörungen, Müdigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und auch depressive Verstimmung oder Ängstlichkeit. Lässt die Wirkung nach, tritt die Hyperaktivität bei manchen Kindern vorüber gehend besonders ausgeprägt auf.

Quelle
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/SUCHT/Ritalin.shtml (11-01-02)




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