risky-shift-Phänomen

Das  Risky-shift-Phänomen bezeichnet die Tendenz von Gruppen, riskantere Entscheidungen zu treffen als jeder Einzelne. In Gegenwart anderer werden wichtige Personen, die etwa in einer Diskussion größeren Einfluss ausüben, offensichtlich ermutigt, eine höhere Risikobereitschaft zu zeigen. Das entsprich gewissen soziale Normen, die eine hohe Risikobereitschaft belohnen. Gruppen, die über lange Zeit hinweg zusammenarbeiten, sind dieser Gefahr verstärkt ausgesetzt, wobei es zu einem Verlust des Verantwortungsgefühles des Einzelnen kommen kann. Das Phänomen des „Group think“ umschreibt, dass Gruppen mit hohem Zusammenhalt dazu neigen, unerwünschte Informationen abzuwehren und sich so allmählich vor Außenkritik isolieren.

Siehe dazu das entsprechende Experiment von Stoner (1965)





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