transactive memory

Daniel Wegener beschrieb 1985 unter dem Begriff „Transactive Memory“ ein Phänomen in Systemen sozialer Gruppen, in denen Informationen gemeinschaftlich gespeichert und wieder abgerufen werden. So verlassen sich Eheleute darauf, dass der andere stets über bestimmte Informationen verfügt, oder Gruppen von Berufskollegen, in denen Einzelne für ein bestimmtes Spezialwissen zuständig sind, vertrauen auf das Wissen der anderen. Man vermutet daher heute, dass für viele Menschen das Internet bzw. die Suchmaschinen die Rolle dieses verlässlichen Partners übernommen haben.




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