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Referenzgedächtnis

Referenzgedächtnis bezeichnet jene Gedächtnisform für allgemeine Fertigkeiten, die für die Bewältigung spezifischer Aufgaben benötigt werden, vor allem der Bewegung im Raum. Im Referenzgedächtnis sind jene Informationen gespeichert, die im Gegensatz zum Arbeitsgedächtnis nur latent vorhanden sind, also momentan nicht aktiviert sind. Im Arbeitsgedächtnis wird abgespeichert, welche Orte man bei einer Suchaufgabe bereits aufgesucht hat, es sorgt also dafür, dass man nicht bereits aufgesuchten Orte nochmals unnötig frequentiert. Das Refernzgedächtnis hingegen speichert versuchsübergreifend konstante Örtlichkeiten als vielversprechend oder uninteressant. Mit dem Referenzspeicher navigiert also das Gehirn und erinnert sich daran, dass das ein Ort ist, den man noch besuchen muss. Dabei wird der Hippocampus genutzt, der für räumliche Aufgaben wichtig ist.

Werden etwa von Ratten in einem Labyrinth täglich die gleichen Wege mit Futter belegt, nutzen sie das Referenzgedächtnis dazu, nur noch die lohnenden Wege zu gehen.

Bei Kindern zeigte sich, dass das Referenzgedächnis bei selbstinitiierter Bewegung im Raum deutlich besser ausgeprägt ist.



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