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anankastische Persönlichkeitsstörung

Die zwanghafte oder anankastische Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch Gefühle von Zweifel, Perfektionismus, übertriebener Gewissenhaftigkeit, ständige Kontrollen, allgemein große Vorsicht und Starrheit in Denken und Handeln, die sich als Unflexibilität, Pedanterie und Steifheit zeigt. Sie ist dabei von der typischen Zwangsstörung zu unterscheiden.

Charakteristisch für die anankastische Persönlichkeitsstörung ist die übermäßige Beschäftigung mit Details und Regeln, so dass die eigentliche Aktivität oftmals in den Hintergrund tritt. Es können beharrliche und unerwünschte Gedanken oder Impulse auftreten, die nicht die Schwere einer Zwangsstörung erreichen. Die Fähigkeit zum Ausdruck von Gefühlen ist häufig reduziert, wobei Betroffene in zwischenmenschlichen Beziehungen kühl und rational wirken. Die Anpassungsfähigkeit an die Gewohnheiten und Eigenheiten der Mitmenschen ist eingeschränkt, hingegen wird aber Prinzipien- und Normentreue von anderen erwartet.

Menschen mit zwanghafter Persönlichkeitsstörung sind oft übermäßig leistungsorientiert und perfektionistisch bzw. erweisen sich im Berufsleben als fleißig, übermäßig gewissenhaft und übergenau, wobei dieser Perfektionismus die Aufgabenerfüllung mitunter verhindert, denn die Angst vor Fehlern reduziert die Entscheidungsfähigkeit. Siehe dazu Arbeitssucht und die zwanghafte Persönlichkeitsstörung.



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