Brain-Machine-Interfaces – BMI

Brain-Machine-Interfaces – BMI – übersetzen Gehirnsignale in Signale für körperexterne Maschinen und Computer ohne Beteiligung des motorischen Systems.

Als Brain-Machine-Interfaces bezeichnet man also direkte Schnittstellen zwischen einem menschlichen Gehirn und einer Recheneinheit, worunter z. B. fühlende Armprothesen oder Roboterarme fallen, die als künstliche Gliedmaßen über Nervenimpulse gesteuert werden.

Dazu zählen aber auch mechanische Werkzeuge, die mittels Elektroenzephalogramm elektrische Signale aufnehmen, die von den Nervenzellen im Gehirn ausgesendet werden, die dann in einem Rechner ausgewertet werden und diese an eine Maschine leiten, die dadurch gesteuert werden soll, etwa ein Rollstuhl oder ein technisches Eingabegerät.

Brain-Machine-Interfaces werden auch in der Rehabilitation etwa nach einem Schlaganfall, meist in Kombination mit funktioneller Elektrostimulation, in der Physiotherapie eingesetzt, wobei Neurofeedback– und Biofeedbacktraining als zusätzliche Rehabilitationsstrategie bereits gute Erfolge zeigen.



Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

Werbung

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2018