Autoplastisches Handeln

Anzeige

Autoplastisches Handeln bezeichnet in der Triebtheorie Freuds eine Anpassungsform durch Veränderungen des Subjekts. So kann etwa ein Triebwunsch in der Phantasie befriedigt werden. Hält aber die äußere Versagung jedoch länger an, verstärkt sich der Triebstau. Dies kann dazu führen, dass sich die libidinöse Energie den früheren Befriedigungsformen, wie sie für die orale, anale oder genitale Stufe typisch sind, zuwendet (Regression). Der Gegensatz dazu ist das alloplastische Handeln.

Freud verwendet den Begriff im Zusammenhang mit Psychosen, d. h., wenn die äußere Realität für den Betroffenen nicht mehr zu bewältigen ist, führt dies zu starker innerer Verarbeitung, aus der unrealistische Bilder, Wahnsysteme usw. entstehen können.

Jedem Menschen werden von der Umwelt Anforderungen gestellt, die entweder autoplastisches oder allplastisches Handeln notwendig machen.


Anzeigen

Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

Werbung

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2018