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Selbstfindung

Viele, die sich auf den Weg der Selbstfindung machen, sind ängstlich, sie könnten ankommen.
Roger Willemsen

Selbstfindung bezeichnet in der Psychologie bzw. Entwicklungspsychologie jenen Prozess während des Übergangs vom Jugendstatus in den Erwachsenenstatus, wobei diese Phase in engem Zusammenhang mit der Persönlichkeitsentwicklung steht. Selbstfindung beschreibt also den in der Pubertät beginnenden Prozess, durch den ein Mensch versucht, sich in seinen Eigenheiten und Zielen zu definieren, und das vor allem in Abgrenzung von der Gesellschaft und ihren Einflüssen.

Während die Pubertät durch große körperliche und psychische Prozesse und Umstrukturierungen verbunden ist, geht es nun darum, den eigenen Platz in der Gesellschaft außerhalb der Familie zu finden. Dieser Prozess ist oft mit Umbrüchen und auch mit dem Infragestellen der traditionellen Ordnung verbunden. Die Selbstfindung kann daher durch emotionale Belastungen und Krisen gekennzeichnet sein, insbesondere wenn die angestrebten sozialen Rollen nicht erreichbar sind. Oft fällt diese Entwicklung mit der beruflichen Orientierung zusammen.

Beeinflusst wird die Selbstfindung zum einen durch die bisherige Sozialisation, zum anderen durch Vorbilder und Peergroups.



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