Tagebuchmethode

Tagebuchmethode bezeichnet in der Psychologie die regelmäßige Protokollierung ausgesuchter Verhaltensbereiche. Ursprünglich mit der Entstehung der Entwicklungspsychologie als empirischer Disziplin verknüpft, findet sich die Tagebuchmethode auch in der Klinischen Psychologie und in der Pädagogischen Psychologie als Selbstkontroll- und Selbstreflektionsmethode.

Unmittelbar praktische Anwendung findet die Methode im Rahmen der psychologischen Verhaltenstherapie. Dabei geht es nicht so sehr um die Datengewinnung und Prozessforschung, sondern diese Methode wird in diesem Fall therapeutisch und pädagogisch für die Selbstreflexion und für die Erlebens- und Verhaltenssteuerung gezielt eingesetzt.

Standardisierte Tagebücher werden in letzter Zeit auch in der Konsumpsychologie und der Medienwirkungsforschung eingesetzt, wobei damit Auswahlhandlungen und deren Häufigkeit und Ablaufzusammenhänge protokolliert werden sollen.

Literatur

Wilz, G. & Brähler, E. (Hrsg.) (1997). Tagebücher in Therapie und Forschung. Göttingen: Hogrefe.



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