phänomenbasiertes Lernen

Das phänomenbasierte Lernen im phänomenorientierten Unterricht soll klassische Unterrichtsfächer teilweise obsolet machen, wobei bei dieser Methode vor allem die direkte Beobachtungsgabe der SchülerInnen geschult werden soll. Dabei wird vor allem auf kollaboratives Arbeiten in der Schule gesetzt, bei dem sich SchülerInnen einen Interessenschwerpunkt suchen und dann passende Themen rund um diesen Schwerpunkt herum arrangieren. SchülerInnen sollen bei ihrer Suche nach innovativen Lösungen von den zu ModeratorInnen und BeraterInnen mutierten LehrerInnen ermutigt werden und nicht am vorgegebenen Unterrichtsmaterial hängen bleiben. Die Lebenswelt der SchülerInnen sollte dabei idealerweise die Quelle ihrer Lernerfahrungen sein.
Beispiel: Geht es etwa um das antike Rom, kann eine Arbeitsgruppe ein römisches Gastmahl mit den damals verfügbaren Lebensmitteln nachstellen, eine andere Gruppe kann unterdessen versuchen, das Kolosseum mit einem 3D-Drucker nachzubilden und eine dritte ein Brettspiel zum diesem Thema entwickeln. Und wenn in der Lebenswelt der SchülerInnen vom antiken Rom keine direkten Spuren mehr zu finden sind, besucht man ein Museum oder befragt einen Experten der Universität, wie es den Römern im damaligen Alltag wirklich ergangen sein könnte.
Literatur & Quellen
http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/aussenpolitik/Unterrichtsreform-Finnland-will-Schulfaecher-abschaffen;art391,2582267 (17-05-31)


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