wissenschaftliche Reputation

Der Begriff Reputation im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Zeitschriften und Publikationen verweist auf die Bedeutung einer Zeitschrift, eines Artikels oder einer Monografie für die Scientific Community und betont die hohe Qualität sowie die internationale Anerkennung der darin veröffentlichten Forschungsleistung. Diese Form der Reputation gilt als eines der zentralen Steuerungsmechanismen innerhalb einer Wissenschaft und spiegelt in gewisser Weise den Einfluss des Forschungsoutputs wider.
In der Psychologie und Pädagogik werden zur Bewertung der Reputation von Zeitschriftenartikeln und anderer Publikationen vor allem die Formen des Peer-Reviews als Verfahren zur Qualitätssicherung herangezogen, wobei unabhängige Gutachter aus dem gleichen Fachgebiet wie die Autoren herangezogen werden, um die Eignung zur Veröffentlichung zu beurteilen. Die meisten wissenschaftliche Fachzeitschriften nutzen dabei ein Peer-Review-Verfahren in Form eines Doppelblindgutachtens, wie er auch bei Anträgen zur Förderung von Forschungsprojekten  zur Anwendung kommt. Die Reviewer dürfen beim Peer-Review nicht aus dem Umfeld des Autors stammen, denn die Unabhängigkeit des Gutachters ist das wesentliche Kriterium eines solchen Peer-Reviews. Nach Einlangen der Reviews wird von den Herausgebern entschieden, ob der wissenschaftliche Artikel in der eingereichten Form veröffentlicht, zur Überarbeitung an den Autor zurückgeschickt oder endgültig abgelehnt werden sollte.
Auch die Qualifikation der Herausgeber eine Publikation stellt ein wesentliches Kriterium bei der Bewertung der Reputation einer wissenschaftlichen Zeitschrift dar.





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