Diagnose

Die psychologische Diagnose ist ein wichtiger Bestandteil der Berufstätigkeit von PsychologInnen und nach Angaben der WHO auch der gemeinsame Nenner der meisten beruflichen psychologischen Tätigkeiten. Bei einer psychologischen Diagnose geht es also um das umfassende Kennenlernen von psychischen Merkmalen eines Menschen mittels entsprechender wissenschaftlicher Methoden und Vorgehensweisen. Diese bildet die Basis für diagnostische Entscheidungen in den verschiedensten Bereichen psychologischer Tätigkeit, etwa bei Berufswahlentscheidungen, Identifikation psychischer Störungen und Analyse individueller Problembereiche und Ressourcen zur Auswahl der geeigneten Therapien oder spezifische Empfehlungen von individuell sinnvollen, gezielten Fördermöglichkeiten.

Zwar ist bei einer psychologischen Diagnose etwa vor einer Psychotherapie grundsätzlich das Klientengespräch ausschlaggebend, doch die Kriterien für psychologische Erkrankungen sind sehr präzise und international einheitlich formuliert. Daher ist es wichtig, ein solches Gespräch strukturiert zu führen und die richtigen Fragen zu stellen.

Wenn es um die Diagnostik geht, hat vor allem die klinische Psychologie viel mit Methodik und Statistik zu tun, denn es kommen Fragebögen, Interviews oder Tests zur Anwendung, die adäquat ausgewertet und interpretiert werden müssen.

Ist eine Diagnose erfolgt, muss diese aber auch dem Klienten oder der Klientin verständlich vermittelt werden, denn aufgeklärte KlientInnen können mit ihrer Situation besser umgehen.



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