Soziologie

Soziologie ist die Kunst, eine Sache, die jeder versteht und die jeden interessiert, so auszudrücken, dass sie keiner mehr versteht und sie keinen mehr interessiert.
Hans-Joachim Schoeps

Die Soziologie ist eine Nachbarwissenschaft zur Psychologie, die sich mit der empirischen und theoretischen Erforschung des sozialen Verhaltens befasst, also die Voraussetzungen, Abläufe und Folgen des Zusammenlebens von Menschen untersucht. Im Gegensatz zur Psychologie steht hier nicht die oder der Einzelne im Mittelpunkt, sondern der Fokus liegt auf Gruppen. Die Soziologie untersucht neben dem individuellen Verhalten vor allem das Handeln kollektiver Akteure und dessen Auswirkungen auf das Zusammenleben von Menschen und Gesellschaften. Soziologische Analysen beschreiben, erklären und bewerten dabei soziale Strukturen ebenso wie soziale Prozesse und soziale Veränderungen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und Ebenen. Die Soziologie möchte damit Grundlagen zum Verständnis sozialer Fragen und gesellschaftlicher Probleme sowie zu deren Bewältigung schaffen.

So werden in der Allgemeinen Soziologie Theorien entwickelt und untersucht, mit denen soziales Verhalten in den verschiedenen Lebensbereichen erklärt werden kann, etwa das Verhältnis von Akteur und Gesellschaft oder Person und sozialem System, sowie die Struktur und der Wandel von Gesellschaften bzw. sozialen Systemen. Spezielle Soziologien befassen sich mit den Strukturen und Prozessen gesellschaftlicher Teilsysteme oder institutioneller Bereiche der Gesellschaft: Arbeitssoziologie, Wirtschaftssoziologie, Familiensoziologie und Politiksoziologie.

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Soziologie (11-03-03)





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