Photophobie

Photophobie bezeichnet eine starke Lichtempfindlichkeit, wobei Menschen, die unter Photophobie leiden, helles Licht meiden und sogar bei bedecktem Himmel eine Sonnenbrille tragen müssen. Darüber hinaus dunkeln sie ihre Wohnungen ab, da schon wenig Sonnenlicht zu Beschwerden wie Kopfschmerzen führen kann.
Die Ursachen für die Photophobie sind noch nicht ganz geklärt, doch es wird vermutet, dass der Augennerv bei den Betroffenen überaktiv ist und zu viele Reize an das Gehirn weiterleitet. Photophobie ist in manchen Fällen auch eine psychogene Angst vor allem, was blendet, wobei diese psychisch bedingte Phobie relativ selten ist. Häufig findet man die Photophobie bei Achromaten, die nur über Stäbchen verfügen, welche für das Sehen in der Dämmerung ausgelegt sind. Bei hellem Tageslicht kann bei den Betroffenen die Sehkraft fast auf null sinken, sodass der Achromat dann nur noch unscharfes weiß oder grau  wahrnimmt (Tagesblindheit). Durch gedämpftes Licht, Sonnenbrillen oder getönten Kontaktlinsen kann deren Sehkraft in bestimmten Bereichen verbessert werden.

Quelle
http://www.laborlexikon.de/achromatopsie/krankheit/03b-achromatopsie.htm (12-10-10)





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