Cross-Mentoring

Mentoring wird innerhalb eines Unternehmens, einer Abteilung oder Organisation abgewickelt, während beim Cross-Mentoring die Beteiligten von unterschiedlichen Unternehmen kommen. Das bedeutet, dass Mentee und männlicher oder weiblicher Mentor aus verschiedenen Unternehmen gekreuzt werden, was den Vorteile hat, dass keine Konkurrenz im eigenen Unternehmen stattfindet, neue Unternehmenskulturen kennengelernt und der Blick von außen möglich ist. Es werden dabei also hierarchiefreie Mentoring-Tandems gebildet, wobei die Unternehmensbündnisse durch eine externe Cross-Mentoring-Beratungsagenturen geleitet werden, die für die Unternehmenskontakte sorgen, das Workshop-Programm und die Tandembildung durchführen. Die Größe der beteiligten Unternehmen und deren Strukturen spielen dabei meist keine Rolle.
Dabei ist das Zusammenführen von Mentorin und Mentee nach persönlichen und tief gehenden Interviews mit den Teilnehmern besonders wichtig, damit persönlichen Verhaltensmuster, Werte und Motive erkennbar werden. Aufgrund dieser Daten und auch von persönlichen Wünsche werden solche Tandems gebildet. Besonders häufig findet sich das Cross-Mentoring zur Entwicklung weiblicher Führungskräfte mit dem Ziel, den Frauenanteil im Management zu steigern. Es gibt allerdings auch Cross-Mentoring-Programme, an denen Männer und Frauen als Mentees teilnehmen.





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