Wirtschaftsinformatik

Die Wirtschaftsinformatik als Wissenschaft von der Konzeption, Entwicklung und Anwendung computergestützter Informations- und Kommunikationssysteme nimmt eine interdisziplinäre Schnittstellenfunktion zwischen der Betriebswirtschaftslehre, der Informatik und der Psychologie ein. Die Wirtschaftsinformatik bietet dabei auch zusätzliche Funktionen und Ergebnisse wie etwa Methoden und Modelle, anhand derer die Strategien einer Unternehmung mit der Informationsverarbeitung abgestimmt werden können. Innerhalb von Informations- und Kommunikationssystemen werden Informationen verarbeitet und weitergegeben, damit diese den betrieblichen Ablauf verstärken können. Die Kommunikation der Informationen läuft dabei über menschliche und maschinelle Komponenten.

Da Wirtschaft und Technik sowie Gesellschaft und Kultur einem stetigen Veränderungsprozess unterliegen, bewegt sich die Wirtschaftsinformatik in einem Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Technik und Sozialwissenschaften und hat als zentrale Aufgabe, diesen Veränderungsprozess mitzugestalten, voranzutreiben und verantwortungsbewusst zu steuern.

Quelle

Springer Gabler Verlag (Hrsg.). Gabler Wirtschaftslexikon. Stichwort: Wirtschaftsinformatik.
WWW: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/71537/wirtschaftsinformatik-sachgebietstext-v8.html (15-11-21)





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