Liebe

Die Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Die Liebe besitzt nicht, noch will sie Besitz sein.
Denn der Liebe ist die Liebe genug.
Kahlil Gibran, Der Prophet.

Die Liebe hat keinen Zweck außer sich selbst, sie hat ihren Grund in sich selbst, ist weder durch Moral noch durch Vernunft begründbar, kann nicht ein Verdienst sein. Liebe ist insofern etwas Religiö­ses als sie nicht verdient werden kann, sondern sich der Gnade unberechenba­rer Mächte verdankt. Sie ist nicht begründbar, nicht widerlegbar, daher nicht diskursiv wahrheitsfähig. Liebe ist nicht definierbar.

Literatur
Simmel, Georg (1911). Weibliche Kultur. Leipzig.





Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017