Basalganglien

Basalganglien sind ein Netzwerk von Strukturen tief innen in der Mitte des Gehirns. Die Basalganglien sind beteiligt an der Koordinierung von Bewegungen und am Lernen.

Die Basalganglien werden demnach traditionell als motorische Kerne angesehen, die grundsätzlich Anregungen vom erhalten bekommen und in tiefere Regionen schalten. Eine wichtige Funktion der Basalganglien besteht in der Produktion von Dopamin, einem Neurotransmitter, der zahlreiche kognitive und motorische Prozesse moduliert. Die wichtigsten Anteile sind dabei der Nucleus caudatus, das Putamen und der Globus pallidus. Man vermutet, dass die Basalganglien neben motorischenFunktionen auch weitere Funktionen im kognitiven Bereich besitzen.

Störungen im Bereich der Basalganglien können zu einer Reihe von Krankheitsbildern führen, von denen die Parkinsonsche Erkrankung und die Chorea Huntington am bekanntesten sind.

Früher wurden zu den Basalganglien auch das Claustrum und die Amygdala gezähl, jedoch wird wegen ihrer vorwiegend motivational-emotionalen Funktionen heute die Amygdala getrennt von diesen und als zugehörig zum limbischen System betrachtet.





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