Langzeitpotenzierung

Die Langzeitpotenzierung – long-term potentiation – ist jener molekularer Mechanismus, der neuronale Verbindungen stärkt und der die Basis der Bildung von Erinnerungen und Lernen bildet. Langzeitpotenzierung findet dadurch statt, dass bei dem Synapsen zwei gleichzeitige Signale zusammentreffen und somit verstärkt werden. Diese Langzeitpotenzierung führt vor allem bei neu gebildeten Neuronen (Neurogenese) im Hippocampus zu besonders hohen Veränderungen, aber auch bei reifen Zellen findet noch Langzeitpotenzierung statt. Generell sind aber junge Zellen darin besser, denn Untersuchungen zeigten, dass neuen Zellen vier Wochen benötigen, um heranzureifen, Zellfortsätze zu bilden und sich mit Ein- und Ausgängen zu verknüpfen, und dann folgen zwei Wochen, in denen sie besonders offen dafür sind, Reize in ihren Synapsen zu kodieren, also besonders gut lernen.



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