Achtsamkeitstraining

Achtsamkeitsbasierte Verfahren, die ursprünglich der buddhistischen Tradition entspringen, haben zur Emotionsregulation und zur Behandlung von affektiven Störungen den Eingang in die Praxis der Psychologie gefunden, wobei zahlreiche Programme zum Umgang mit Stress und negativen Emotionen entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Evaluationsstudien zeigen, dass das achtsamkeitsbasierte Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der Symptome von Stress, Angst und Depression führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult.

Achtsamkeitstraining im Rahmen der Sportpsychologie

Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, versuchte man eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext. In der Zeitschrift Leistungssport wird berichtet, dass das Trainieren der Achtsamkeit nicht nur die Leistung beim Sport steigert, sondern auch das Erlernen des Flows-Zustands erleichtert, die Konzentrationsfähigkeit steigert und als Mittel zur Regulation von Emotionen eingesetzt werden kann. Vor kurzem entdeckte auch die Sportpsychologie vor allem das Training der Achtsamkeit als eine psychologische Maßnahme zur Steigerung der Leistungsfähigkeit im Sport. Einige Studien liefern Hinweise, dass durch ein achtsamkeitsbasiertes Training die Konzentrationsfähigkeit, die Fähigkeit zur Regulation der Emotionen sowie der Flow-Zustand im Sport beeinflusst werden können. Es wird davon ausgegangen, dass Konzentrationsfähigkeit, Emotionsregulation und Flow-Zustand wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport darstellen, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen.

Literatur

http://philippka.de/verlag/leistungssport/aktuelle-ausgabe/ (15-11-22)





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