Prägnanz

Die Gestaltpsychologie hat in einer Reihe von Experimenten gezeigt, dass die Wahrnehmung die Tendenz hat, Wahrnehmungseindrücke zu „verbessern“, d.h., sie klarer, einfacher, übersichtlicher, prägnanter zu machen. In dem Begriff der Prägnanz hat die Gestaltpsychologie ein Grundprinzip („Gesetz der guten Gestalt“) in der Wahrnehmung erkannt, als prägnante Formen offenbar bessere Wahrnehmungsbedingungen repräsentieren, d.h., dass sie leichter erkannt, besser behalten und in der Erinnerung gespeichert werden können.

Prägnanz ist auch ein wesentliches Merkmal des Hamburger Verständlichkeitsmodell von Reinhard Tausch, Inghard Langer und insbesondere von Friedemann Schulz von Thun, das im Rahmen des Forschungsprojekts „TextverständlichkDie Verständlichkeit von Texteneit“ in den siebziger Jahren entstanden und auf die Analyse und Verbesserung von Texten abzielte.
Siehe dazu im Detail Die Verständlichkeit von Texten.




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  1. One Response to “Prägnanz”

  2. Prägnanz
    Prägnanz wird leider sehr oft unterschätzt.

    Gerade in Werbeagenturen ist das Thema an der Tagesordnung. Beispielsweise wird in unserem Unternehmen das Entwickeln von einfachen, PRÄGNATNEN Logos als obersters Ziel ausgegeben. Das Zusammenspiel von passender Typografie, Farben und Grafiken die sich zu einem Logo zusammensetzen trägt, auch wenn man es nicht glauben will, zum Erfolg eines Unternehmens bei.

    By werk26 on Mrz 23, 2010

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