Lesekompetenz

Lesekompetenz ist dadurch definiert, dass man nicht nur einzelne Worte entziffern kann, sondern die Worte zu Sätzen zusammenfügen kann, um daraus den Sinn und die Bedeutung zu erschließen. Lesekompetenz bedeutet auch, das Gelesene  nicht nur zu verstehen (Leseverständnis), sondern in das vorhandene Wissen einzusortieren, es zu bewerten und zu interpretieren. Und schließlich umfasst Lesekompetenz auch die Fähigkeit, aus diesen komplexen Vorgängen Nutzen zu ziehen. Diese Fähigkeiten beziehen sich in ihrer Gedamtheit jedoch nicht nur auf geschriebene Texte, sondern auch auf Karten, Diagramme, Grafiken oder Bildgeschichten.

Der Begriff Lesekompetenz bedeutet daher nebem dem Erkennen von Buchstaben, Wörtern bzw. Sätzen und zusätzlich auch den Sinn des Gelesenen zu verstehen. Wobei diese Bestandteile in der Grundschule erlernt werden sollten. Der Wortschatz eines Menschen wird geprägt durch die Lesekompetenz und das Leseverhalten, und ist somit notwendig, um umfangreiche Texte verstehen zu können (vgl. McElvany et al. 2009, S.122).
Literatur

McElvany, N., Becker, M. & Lüdtke, O. (2009). Die Bedeutung familiärer Merkmale für Lesekompetenz, Wortschatz, Lesemotivation und Leseverhalten Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 41, 121-131.



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