Außensteuerung

Menschliche Aktivität kann als abhängig von Faktoren in der Person und in der Umwelt angesehen werden, wobei Außensteuerung jenen Anteil des Verhaltens bezeichnet, der in starkem Maße durch Umweltreize kontrolliert wird. Der Zusammenhang zwischen Person und Umwelt ist jedoch am besten als Interaktion aufzufassen, denn das Gewicht von Außen- und Innensteuerung kann im Einzelfall sehr unterschiedlich sein, denn menschliche Aktivität kann sich entweder mehr auf Anpassung an die Umwelt oder mehr auf aktive Gestaltung der Umwelt beziehen.  Im Zuge dieser mehr außen- oder mehr innengesteuerten Auseinandersetzung mit der Umwelt kommt es zur Bildung von Erfahrungen, die in der Zukunft neue Aktivitäten beeinflussen. Dies ist das wesentlichste Merkmal des Lernens.

Beim schulischen Lernden wird oft die intrinsische Motivation, d. h., an Sachen interessiert zu sein, dabei Spaß zu haben, sich in Leistungssituationen anzustrengen und über eine optimistische Erwartung beim Erlernen einer Sache zu verfügen, durch die Außensteuerung des Lernenden durch Belohnung (gute Noten, Zeugnis) oder durch Zwang (Durchfallen, schlechte Noten, Strafarbeiten) ersetzt.

Literatur
http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/MOTIVATION/LernmotivationPaedagogik.shtml (11-03-02)




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