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Williams-Beuren-Syndrom

Das Williams-Beuren-Syndrom ist eine genetisch bedingte Erkrankung mit charakteristischen Fehlbildungen und Retardierungen sowie charakteristischen Gesichtszügen, Minderwuchs, Gefäß- und Nierenschäden und beeinträchtigter intellektueller Entwicklung.

Die Symptome des Williams-Beuren-Syndroms reichen dabei von kognitiven Beeinträchtigungen unterschiedlichen Schweregrads und Wachstumsverzögerungen über Besonderheiten in der Gesichtsform bis hin zu Herzfehlern und Nierenfehlbildungen. Doch nicht alle Merkmale sind bei allen Menschen in gleicher Weise ausgebildet.

Ursache des Williams-Beuren-Syndroms  ist ein Veränderung von mindestens 20 Genen auf dem langen Arm des siebenten Chromosoms.

Sehr viele Menschen mit diesem Syndrom lieben Musik, merken sich Lieder und Melodien gut und besitzen ein ausgeprägtes Rhythmusgefühl, was vermutlich an einer starken Ausprägung der linken Hörrinde, die für zeitliche Präzision und Rhythmusgefühl zuständig ist, liegen dürfte. Kinder sind daher meist sehr geräuschempfindlich, zum Teil sogar überempfindlich, einige besitzen ein absolutes Gehör. Das räumliches Vorstellungsvermögen der Betroffenen ist dafür vergleichsweise schlecht und sie zeigen Konzentrationsschwierigkeiten, erkennen allerdings Gesichter sehr schnell wieder.



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