Konnektionismus

Modelle des Konnektionismus erklären die Funktionsweise der Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn durch das Ansammeln neuronaler Reize zu so genannten Aktivationsmustern, die Wissen repräsentieren und unzählige Verbindungen zu weiteren Musternher stellen. Im Gegensatz zu klassischen Mehrspeichermodellen der Informationsverarbeitung, die im Wesentlichen von einer sequenziellen Informationsverarbeitung ausgehen, betonen konnektionistische Theorien die parallele Informationsverarbeitung.

Ein Neuron im Gehirn kann bis zu 10000 Verbindungen zu anderen Neuronen haben, wobei es insgesamt im Gehirn etwa 1014 Verbindungen gibt es, aber nur etwa 2,5 Millionen Nervenfasern führen ins Gehirn und nur etwa 1,5 Millionen hinaus. Das menschliche Gehirn ist also hauptsächlich damit beschäftigt, mit sich selbst zu kommunizieren, d.h., es entstehen kontextabhängige Kategorien, durch deren Konnexion die Erkenntnis zustande kommt. Im Gehirn arbeiten im Gegensatz zu Computern an jedem Rechenschritt Tausende von Neuronen gleichzeitig, wobei durch ein dichtes Netz von Verbindungen die Koordinierung ihrer Aktivität und somit die menschliche Erkenntnis ermöglicht werden.




Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017