Beat Deafness

Im Rhythmus zu klatschen oder zu tanzen ist für die meisten Menschen so selbstverständlich und automatisch, dass sie kaum darüber nachdenken, denn ein gewisses Rhythmusgefühl ist angeboren, da schon kleine Kinder mit Musik mitwippen oder synchron mit anderen in die Hände klatschen. Doch es gibt auch Menschen – man schätzt etwa drei bis fünf Prozent der Bevölkerung -, die große Probleme haben, dem Takt einer Musik oder einem anderen vorgegebenen Rhythmus zu folgen. Als Beat Deafness – Rhythmus- oder Takttaubheit – bezeichnet man dabei dieses Phänomen, bei dem den Betroffenen die Fähigkeit fehlt, im Takt zu klatschen oder bei Musik mitzuwippen.  Man vermutet, dass solche Menschen an ihrem eigenen, inneren Rhythmus kleben bleiben, der entsteht, da das Gehirn selbst einen bestimmten Rhythmus – neurale Oszillation oder neurale Schwingung – besitzt, in dem es arbeitet, aber auch im Körper gibt es Taktgeber wie den Herzschlag oder die Atemfrequenz. Während es für die allermeisten Menschen kein Problem darstellt, sich von diesem eigenen Rhythmus zugunsten eines anderen zu lösen, stellt das Menschen mit Beat Deafness vor große Probleme.

Literatur
http://en.wikipedia.org/wiki/Beat_deafness (11-12-21)





Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017