Katecholamine

Als Katecholamine bezeichnet man eine Gruppe der biogenen Amine wie Noradrenalin und Dopamin (primäre Katecholamine) sowie Adrenalin und deren Derivate (sekundäre Katecholamine), die eine androge Wirkunge auf das Herz- Kreislaufsystem haben. Die Biosynthese der Katecholamine findet unter anderem in den Nebennieren und im zentralen Nervensystem statt, wobei Ausgangssubstanz die Aminosäure Tyrosin darstellt. Der Abbau von Katecholaminen wird über das Enzym Monoaminooxidase reguliert.

Katecholamine stehen auch als Medikamente zur Verfügung und werden vor allem in der Intensiv- und Notfallmedizin eingesetzt, etwa bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung (Reanimation), bei Schockzuständen und schweren allergischen Reaktionen. Katecholamine sind dabei unmittelbar wirksam und werden dabei intravenös verabreicht, wobei der Einsatz der Katecholamine in der Intensivmedizin vor allem auf empirischer Erfahrung und weniger auf umfangreichen Studien beruht, da sich in diesem Bereich Vergleichsstudien mit Placebos verbieten.




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