Anosognosie

Als Anosognosie bezeichnet man das Phänomen, dass ein Mensch die Einschränkung oder das Wegfallen einer Körperfunktion nicht beachtet oder nicht wahrhaben will und sich so verhält, als sei die krankhafte Störung nicht vorhanden. Meist handelt es sich um eine hirnorganisch bedingte Körperschemastörung, in deren Folge körperliche Defizite bzw. Erkrankungen nicht wahrgenommen werden können.





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