Chronic-Fatigue-Syndrom

Das Chronic-Fatigue-Syndrom bzw. chronische Müdigkeit bezeichnet eine abnorme Tagesschläfrigkeit, die sich von einer gesunden Müdigkeit dadurch unterschiedet, indem man sich bei einer solchen wieder angemessen erholen kann. Durch krankhafte Müdigkeit wird der Betroffene langfristig und ohne Aussicht auf Regeneration ausgehöhlt, denn eine solche Unfähigkeit zur Regeneration haben nicht nur körperliche, sondern vor allem auch seelische, geistige und vor allem psychosoziale Konsequenzen im Alltag von Partnerschaft, Familie, Beruf und Freundeskreis.

Chronische Müdigkeit bei körperlichen Erkrankungen kann insbesondere durch internistische und neurologische Leiden ausgelöst werden, doch daneben gibt es zahlreiche Krankheitsbilder, bei denen ebenfalls eine chronische Müdigkeit auftreten kann, etwa bei orthopädisch bedingten chronischen Schmerzbildern durch Wirbelsäulen- und Gelenkschäden, bei chronischem Tinnitus, bei schweren Sehstörungen, aber auch bei chronischen Hautleiden, die durch ihren nicht kontrollierbaren Juckreiz zermürben. Krankhaft chronische Müdigkeit findet sich auch bei psychischen Erkrankungen, wobei Depressionen an erster Stelle stehen, bei denen sich Betroffene passiv, schwach, kraftlos, leicht und schnell ermüdbar bis erschöpfbar fühlen, sich ohne Aktivität, Initiative, Schwung, Antrieb, Spannkraft, Ausdauer, Geduld, schließlich sogar willenlos, welk, matt, apathisch bis seelisch-körperlich versteinert erleben.





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