sensorisches gating

Das sensorische gating bezeichnet einen Prozess der sensorischen Reizverarbeitung, wobei das Prinzip darin besteht, dass während der Verarbeitung eines bestimmten Reizes die Verarbeitung anderer, für eine jeweilige Aufgabe irrelevante Reize, unterdrückt wird. Die neurophysiologische Grundlage bildet die Inhibierung von Rezeptoren im Thalamus. Sensorisches gating wird häufig als Diagnosekriterium für neuropsychologische Erkrankungen wie Schizophrenie oder Alzheimer-Krankheit genutzt.




Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017