Volitionspsychologie

Es fällt schwer zu wollen, wenn man muss.
Fred Ammon

Die Volitionspsychologie – auch Willenspsychologie oder Psychologie des Wollens – ist Teil der Motivationspsychologie und untersucht die Bildung, Aufrechterhaltung, zeitliche Dynamik und Realisierung von Absichten. Sie beschäftigt sich dabei mit Fragen der Handlungsausführung und Zielrealisierung und benutzt dabei auch experimentelle Verfahren (Labor- und Feldversuche) zur Erforschung des Willensaktes. Von einem Vorsatz gehen determinierende Tendenzen aus, die dann Absichts- und Handlungsverläufe kontrollieren, wobei das Ausmaß, in dem das Beabsichtigte verwirklicht werden kann, von den Widerständen der Situation abhängt. Untersuhungen haben gezeigt, dass das Ausformulieren bestimmter Pläne für ein einzelnes Ziel den Erfolg dabei wahrscheinlicher macht, wobei Zielstrebigkeit und Zielsetzung einen höheren Einsatz hervorbringt.

Siehe dazu Volition.

Literatur

Schmalt, H.-D. (1999). Konzepte und Methoden der Willenspsychologie – Narziß Ach und Heinrich Düker. In Lück, H. E. & Miller, R. (Hrsg.), Illustrierte Geschichte der Psychologie. Weinheim: Psychologie Verlags Union.





Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017