law of effect

Das law of effect – Gesetz der Wirkung bzw. Effektgesetz – gilt für das operante Konditionieren und besagt, dass Lernen als Ergebnis einer Verhaltenskonsequenz auftritt, d. h., führt eine Verhaltensweise zu einer positiven Konsequenz, so wird die Verhaltensweise häufiger wiederholt. Führt die Verhaltensweise jedoch nur zu einer negativen Konsequenz, so wird die Verhaltensweise als unbefriedigend erlebt und seltener oder gar nicht mehr wiederholt.
Die durch die Verhaltenskonsequenz entstehende Motivation steht im Vordergrund. In Thorndikes Katzen-Versuch war es für die Katze eine positive Konsequenz, aus dem Käfig zu entkommen. Vor allem die Häufigkeit des gezeigten Verhaltens hängt von den Konsequenzen ab, die nach dem jeweiligen Verhalten eintreten, wobei jeder Organismus bestrebt ist, seine Verhaltensweisen so anzulegen bzw. zu erlernen, dass dieses Verhalten mit einer positiven Konsequenz belohnt oder eine negative Konsequenz vermieden wird. Misserfolge werden dabei eliminiert, und das Verhalten wird danach ausgerichtet, die gewünschte Befriedigung zu erlangen. Wenn eine modifizierbare Verknüpfung entsteht und dies von einem lustbetonten Zustand begleitet oder gefolgt wird, dann erhöht sich die Stärke der Verknüpfung. Wenn das Zustandekommen der Verknüpfung dagegen zu einem unlustbetonten Zustand führt, so ergibt sich eine Schwächung des Verhaltens.

Literatur
Hilgard, Ernest R. & Bower, Gordon H. (1973). Theorien des Lernens. Stuttgart: Ernst Klett Verlag.




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