law of exercise

Das law of exercise – Gesetz der Übung – gilt für das operante Konditionieren und besagt, dass eine Verhaltensweise muss wiederholt werden, um sie dauerhaft zu erlernen. In Thorndikes Katzen-Versuch mit dem Problemkäfig wird diese bei jedem Mal schneller, d. h., sie benötigt in jedem weiteren Durchgang weniger Zeit, um sich zu befreien. Der Katze ist es jedoch nicht möglich, nach ein oder zwei Durchgängen sofort den Hebel zu betätigen, sondern es bedarf der wiederholten Ein-Übung des Verhaltens. Das Gesetz der Übung betrifft einerseits Verstärkung von Verknüpfungen durch Übung (Gesetz des Gebrauchs: law of use), andererseits deren Schwächung, also das Vergessen, wenn die Übung nicht fortgeführt wird (Gesetz des Nichtgebrauchs: law of disuse).

Literatur
Hilgard, Ernest R. & Bower, Gordon H. (1973). Theorien des Lernens. Stuttgart: Ernst Klett Verlag.




Falls Sie in diesem Beitrag nicht fündig geworden sind, können Sie mit der folgenden Suche weiter recherchieren:


Das Lexikon in Ihren Netzwerken empfehlen:

You must be logged in to post a comment.

Diese Seiten sind Bestandteil der Domain www.stangl.eu

© Werner Stangl Linz 2017