Zahnbehandlungsphobie

Die Zahnbehandlungsphobie – auch Dentalphobie, Dentophobie, Oralphobie oder Odontophobie – gehört als eine der spezifischen Phobien zu den häufigsten Angsterkrankungen, wobei Menschen mit einer Zahnbehandlungsphobie über viele Jahren hinweg den Zahnarztbesuch vermeiden. Häufige aber nicht alleinige Ursache der Zahnbehandlungsphobie sind negative Erfahrungen, wobei sich diese erlernten Ängste gegen bestimmte Aspekte der Zahnbehandlung richten können, etwa eine Angst vor einer Injektion. Seit 1997 ist die Zahnbehandlungsphobie eine von der Weltgesundheitsorganisation anerkannte psychosomatische Erkrankung.

Auch Zahnärzte erleben die Behandlung von ängstlichen Patienten als eine Herausforderung, wobei die Behandlung von Angstpatienten zu den fünf größten Stressoren der täglichen Praxis von Zahnärzten zählt. Da in der zahnmedizinischen Ausbildung keine psychosomatischen Grundlagen vermittelt werden, fühlen sich Zahnärzte von den heftigen Reaktionen ihrer PatientInnen oft überfordert.



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